Gero, Begründer der Stiftskirche

937 Gero, aus der Familie der Merseburger Grafen, wird Markgraf der sog. Ostmark, damit beginnt die mittelalterliche Verwaltung der Gebiete zwischen Elbe und Oder. Nach dem ottonischen Geschichtenschreiber Widukind von Corvey lässt Gero dabei die Anführer slawischer Stämme ermorden.

Um 950 Markgraf Gero unternimmt eine erste Reise nach Rom und gründet wohl nach seiner Rückkehr in Frose (bei Aschersleben) ein Mönchskloster, das dem Heiligen Cyriakus geweiht wird.

959/961 Nach dem Tode seiner beiden Söhne Siegfried und Gero gründet Markgraf Gero ein hochadliges Damenstift und überträgt diesem sein gesamtes Eigengut. Erste Äbtissin wird Hathui, die Witwe seines verstorbenen Sohnes Siegfried, eine Verwandte der Gemahlin Heinrichs I., Königin Mathilde (+988). Das Mönchskloster Frose wird in ein Damenstift umgewandelt und Gernrode unterstellt. Zu dieser Zeit wird mit dem Bau der Stiftsklirche in Gernrode begonnen.

961 Otto I. (936-973) nimmt das Stift Gernrode in seinen Schutz.

Vor 963 Markgraf Gero unternimmt eine zweite Reise nach Rom und bringt Reliquien des Heiligen Cyriakus nach Gernrode.

965 Gero stirbt und wird in dem wohl zu dieser Zeit fertiggestellten Ostteil der Stiftskirche beigesetzt.

1004 Kunigunde (Gemahlin Heinrichs II. (1002-1024) besucht das Stift Gernrode

1014 Hathui stirbt und wird in der Stiftskirche begraben.

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  • 28.06.2017  
    Abendrundgang mit dem Nachtwächter oder Stiftshauptmann - Quedlinburg
    wann: 20:00   Uhr
    Kategorie: Kunst, Kultur und Literatur

    Zu abendlicher Stunde begleiten Sie den Quedlinburger Nachtwächter oder Stiftshauptmann auf ihrem Gang durch die engen Gassen der Altstadt. Sie wissen so manche Anekdote oder kuriose Geschichte aus Quedlinburgs Vergangenheit zu erzählen.

  • 28.06.2017  
    Blasiikirche - Konzert - Quedlinburg
    wann: 20:00   Uhr
    Kategorie: Musik

    THE DAD HORSE EXPERIENCE / Bremen/ Manche Dinge brauchen ihre Zeit: Erst mit 40 Jahren begann Dad Horse Ottn auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen, beseelt davon, seiner spirituellen Suche einen Klang zu geben. Hawkwind, Washington Phillips und Johnny Cash gaben ihm Geleit. Ottn selbst singt und klingt dabei eher wie ein Hank Williams, der nicht schon vor seinem 30. Geburtstag auf dem Rücksitz seines Wagens an einer Überdosis starb. Dad Horse Ottn zieht sein Ding durch, zum Banjo kamen noch Basspedal und Kazoo hinzu. Auf diesem Instrumentarium hat er sich inzwischen eine Qualität erarbeitet, die umstandslos Gänsehaut erzeugen kann. Er selbst nennt seine Musik "Keller- Gospel", andere sprechen von "Dark Roots" oder "Underground Gospel". Inzwischen erfreut sich die Dad Horse Experience internationaler Anerkennung und tourt regelmäßig durch Deutschland, Benelux, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal. Eintritt: 10,00 € ermäßigt: 8,00 €

  • 29.06.2017  
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    wann: 20:00   Uhr
    Kategorie: Kunst, Kultur und Literatur

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